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5 Ideen um deine Kamera kreativ zu Hause zu nutzen

Für Fotografen kann es sich sehr einschränkend anfühlen, zu Hause festzusitzen – aber das sollte nicht bedeuten, dass man überhaupt nicht mehr fotografieren kann! Wenn du normalerweise Veranstaltungen fotografierst oder in deinen Möglichkeiten für Naturfotografie begrenzt bist, probiere zu Hause doch einmal etwas Neues aus. Nutze die Ausrüstung, die du hast, und verwende sie für einen anderen Zweck als gewöhnlich. Probiere Food- oder Produktfotografie aus, mache Haustierporträts oder dokumentiere ein neues Hobby, das du vielleicht gerade erlernst. In diesem Artikel möchten wir dir ein paar Inspirationen geben, damit du auch zu Hause beschäftigt und kreativ bleiben kannst!

1. Kombiniere ein neues Hobby mit Fotografie

Es scheint, als ob in letzter Zeit jeder mit einem neuen Hobby anfängt, um die zu Hause verbrachte Zeit spannender zu gestalten. Da viele von uns nicht mehr ins Büro pendeln, gibt es ein paar Stunden mehr pro Woche, die dem Erlernen neuer Fähigkeiten gewidmet werden können: sei es eine neue Sportart, ein Handwerk wie Nähen, Holzarbeiten oder Gartenarbeit, das (Wieder-)Erlernen eines Instruments oder Kunst. Wenn du das Gefühl hast, nichts fotografieren zu können, weil du nirgendwo hingehen kannst, versuche doch deine Entwicklung zu dokumentieren. Das gibt dir nicht nur neue Motive zum Fotografieren, es ist auch sehr befriedigend, deine Fortschritte auf diese Weise zu visualisieren. Hier einige Beispiele:

  • Kochen oder Backen zu lernen, schafft tolle Möglichkeiten für Food-Fotografie – weit über das gelegentliche Handyfoto im Restaurant hinaus! Versuche den gesamten Prozess von der Zubereitung bis zum Endergebnis festzuhalten.
  • Etwas mit den Händen zu erschaffen kann so schön sein… und die Fotomöglichkeiten, die ein neues Handwerk oder eine Form der Kunst bieten können, sind unbegrenzt! Du könntest dich sogar in Produktfotografie versuchen, wenn du deine Kreationen verkaufen möchtest.
  • Mache jede Woche Fotos, um deine Fortschritte in jeglicher Form von Sportübungen, die du übst, festzuhalten. Das funktioniert besonders gut für z.B. Flexibilitätstraining oder das üben einer neuen Yoga-Pose.

2. Lerne aus Beschränkungen

Da die meisten von uns zu Hause festsitzen, nicht in der Lage sind an fotogene Orte zu reisen oder Fotos von Models oder anderen Menschen zu machen, ist es leicht sich so zu fühlen, als hätte man nichts zu fotografieren. Normalerweise hat man eine atemberaubende Landschaft oder ein Model als interessantes Motiv. Es wird sicherlich schwieriger sein, dein eigenes Zuhause interessant darzustellen, aber wenn du deine Wahrnehmungsfähigkeit schärfst, kann das deine zukünftigen Shootings wesentlich erleichtern.

Für die Challenge: Wähle ein Zimmer, in dem du alle Fotos schießen wirst. Schau dich genau um, um mögliche Motive zu identifizieren. Versuche dann, so viele kreative Bilder wie möglich von der Umgebung zu machen, indem du mit verschiedenen Perspektiven, Beleuchtung, negativem Raum und Komposition arbeitest. Du kannst das auch über den Tag verteilen und beobachten, wie die natürlichen Lichtverhältnisse die Atmosphäre deiner Bilder verändern. Sich auf diese Weise einzuschränken, kann deine kreativen Grenzen wirklich erweitern, da du mit dem arbeiten musst, was du hast, und deinen Blick für interessante Kompositionen schärfen musst.

3. (Selbst-) Porträts zu Hause fotografieren

Für viele Menschen bedeutet mehr Zeit zu Hause mehr Zeit mit der Familie. Warum nicht die Gelegenheit nutzen, um ein paar Familienportraits zu machen? Du kannst auch versuchen, neue Techniken an deinen Familienmitgliedern, Partnern, Haustieren, Mitbewohnern oder – wenn du allein lebst – an dir selbst zu üben. Youtuber Sorelle Amore erklärt sehr gut, wie man die besten „advanced selfies“ macht. Ihre tiny room challenge oder dieses Fotoshooting in einer Kleinstadt sind tolle Inspirationen. Selbstporträts zu schießen ist nicht leicht – eine Kamerafersteuerungist dafür äußerst hilfreich. Hier sind ein paar Möglichkeiten, wie du deinen Fotos Kreativität verleihen kannst:

  • Nutze Requisiten wie Brillen, (Handy-) Bildschirme, Prismen, Glaskugeln, Küchenutensilien wie Siebe, Messer usw. vor deinem Objektiv, um interessante Flares und Schatten zu erzeugen
  • Stoffe, die du zu Hause hast, wie Vorhänge, Laken, Schals oder Decken eignen sich super als Hintergrund, im Vordergrund, können um dich herum drapiert oder sogar als Kleidung verwendet werden
  • Projiziere ein Bild oder Muster mit Hilfe eines Overhead-Projektors über das Subjekt

4. Zeitraffer & Langzeitbelichtungen zu Hause

Klar, du hast im Moment natürlich weniger Möglichkeiten zu reisen. Das sollte dich aber nicht unbedingt davon abhalten, Zeitraffer und Langzeitbelichtungen aufzunehmen. Vielleicht kannst du immer noch atemberaubende Sonnenuntergänge oder -Aufgänge von deinem Fenster oder Garten aus einfangen. Wenn du in einem Hochhaus oder mitten in der Stadt lebst, eignen sich die Neonlichter und vorbeifahrenden Autos perfekt für Langzeitbelichtungen. Oder mach was komplett anderes und nimm drinnen Zeitraffer auf: Meal Prep, Essen im Ofen, eine befriedigende Aufräumaktion, deine Pflanzen beim wachsen, jemanden, der malt/zeichnet/baut… die Möglichkeiten sind endlos!

5. Das Airbnb-Fotoshooting

Die zusätzliche Zeit für eine Grundreinigung zu nutzen, scheint im Moment voll im Trend zu liegen. Warum also nicht die Gelegenheit nutzen, um ein kleines Fotoshooting zu machen und deinen Wohnraum in Szene zu setzen? Stell dir vor, du möchtest deine Wohnung auf Airbnb einstellen oder in einem Innenarchitektur-Magazin gefeatured werden – deine Wohnung sollte makellos sein. (Vielleicht kann es dich auch motivieren, in Zukunft aufzuräumen, wenn es nicht mehr wie auf den Bildern aussieht ;) ) Werde kreativ mit deinen Aufnahmen − verwende Weitwinkelobjektive für weitläufige Aufnahmen des Raums und engeren Objektiven für Detailaufnahmen. Ein Makroobjektiv ist perfekt für Details, die normalerweise übersehen werden und um coole abstrakte Aufnahmen von Haushaltsgegenständen zu machen. Wenn nicht viel natürliches Licht in deine Wohnung kommt, kann dies auch eine gute Herausforderung sein, um deine Fähigkeiten im Fotografieren bei schwierigen Lichtverhältnissen zu üben.

Wir hoffen, dass etwas dabei war, was dich dazu inspirieren wird zu Hause kreativ zu werden!

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How to? – Long Exposure

How-to-do-long-exposure 

As we’re reviving our blog, we thought it would be great to introduce a series that is about photography and film making itself. Terminology, basics, techniques and hacks. At some point we hope to get other photographers to share their best practices or their newest “how-to”. Let’s see where this takes us. Our final goal is to see people flourish in what they love doing – so we want to help in the best ways we can. And since we’re kind of into this photography thing, we want to engage with other photographers and filmmakers all over the world. So if you love your camera or are just getting started: This is the right place for you. :-)

We know, in general, there are many ways to reach a certain goal. It’s the same when taking photos or videos. That’s why, whenever we or someone else posts something, we want to start a conversation and discuss ideas.

Today, we want start off the series by looking into some of the basics behind long exposures.

LONG EXPOSURE PHOTOGRAPHY

A small excursion into the making of a photo: A photo needs exposure to be able to show what you photographed. Exposure is the amount of light hitting the electronic image sensor – or in earlier days – the photographic film. It determines how bright or dark a picture is in the end. This is variable, so the “perfect” exposure length varies from photo to photo. It all depends on the effect you want to achieve. In the end there is no „correct“ exposure length for a given subject – in the end it is very much subjective.

In photography, the exposure is determined by the shutter speed, aperture (the opening of the lens) and ISO (which basically controls the brightness and darkness of your photo). It’s a formula of three variables. For long exposures, you still consider all three variables. But here, shutter speed is the significant factor: It is the only variable that actually has a connection to time. That’s why it’s called “LONG” exposure. So the idea behind the long shutter speed is, that, because of the time factor, you’re able to catch (more) movement – things that happen over a period of time. And in the end, movement is what makes for a typical long exposure shot.

Typical scenarios where long exposures are used:

Night Photography

Night photography deserves an own article since the topic is huge. There are many ways to take photos at night, but one thing is certain: To avoid a super dark photo and a lot of noise (due to high ISO), you have to use a slow shutter speed. Even with a very low aperature (lower than f2), at some point the lens cannot be more open to catch more light.

  Night Photography

Star Trails

Even though it’s part of night photography, catching star trails is a category of its own. It involves special techniques (bulb mode, stacking etc.) and a lot of preparation and timing. The idea behind it is to catch the stars’ movement, caused by the earth’s rotation, which creates fascinating light trails.

Light Painting

Here, you keep the scene very dark and use a light source (flashlight, fire, smartphone LED) to “paint” something in the air. As the shutter stays open and the (bright) light source is moving, you get crystal clear lines of light. You can even write entire sentences this way.

  Light Painting

Water-Long-Exposures

Long exposures of moving water create a very mystic/misty look. It’s quite often used in combination with the HDR technique. The objects framing the water stay sharp – this creates tons of interesting composition options.

City-Long-Exposure

It’s the same principle as for water-long-exposures. This time, the stationary elements of the photo are the buildings and the moving elements are the cars. With their lights they create those beautiful light trails tracing the city streets.

Car Light Trails  

So the next time you want to go out there to take photos, consider trying night photography. It brings tons of opportunities for creative long exposures and other beautiful photos. Take your tripod, set your camera to manual mode, try to use a low ISO and aperture – and play around with shutter speed. One last important tip: Try to use a camera remote control so you don’t have to touch your camera. Pressing the shutter can cause some shaking and the photo will be blurry. Our Unleashed is a great option for this and can make your next long exposure adventure a lot easier and more enjoyable!

Let us know in the comments what long exposures you like doing the most or what special tips you have for certain scenarios and effects.

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