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Zeitraffer mit dem Unleashed

Niagara Fälle bei Sonnenuntergang

Eines der besten Features des Unleashed ist das Zeitraffer-Feature. Vorab möchten wir das Wort Zeitraffer in ein paar Sätzen zu definieren:

“Ein Zeitraffer ist eine Sequenz von Fotos, die über einen gewissen Zeitraum aufgenommen wurden. Die Fotos werden meist in einer bestimmten Frequenz mit einer festgelegten Intervallzeit zwischen den einzelnen Fotos aufgenommen. Im Endergebnis wird die Fotosequenz mit einer normalen Bildfrequenz gezeigt (24-30 fps: Bilder pro Sekunde), so dass die Zeit schneller als üblich zu vergehen scheint – daher das Wort Zeitraffer.”


Man kann natürlich auch etwas filmen und dann die Szene im Nachhinein beschleunigen, um einen ähnlichen Effekt zu erzielen. Wenn man einen Zeitraffer mit Intervallaufnahmen macht, hat man jedoch die Freiheit, die endgültige Bildfrequenz zu bestimmen. Zusätzlich ist jedes Bild ein hochaufgelöstes Foto, so dass man sogar 8-k-Zeitraffer-Videos machen kann. Und wahrscheinlich einer der größten Vorteile – man muss kein mehrstündiges Video aufnehmen.

Um eine Zeitrafferaufnahme zu machen, kann man entweder alle paar Sekunden von Hand ein Foto machen (was wir nicht empfehlen ;) ) oder ein Intervallometer verwenden. Ein Intervallometer ist im Grunde ein programmierbarer Kameraauslöser, der die Fotos für dich schießt. Es gibt hiervon verschiedene Varianten, die von unter 100 EUR bis zu einigen Hundert Euro reichen. Letztendlich hängt es davon ab, was du erzielen möchtest.

Mit dem Intervallometer kann man einstellen, in welchem Intervall (nach wie vielen Sekunden das nächste Foto geschossen wird) und wie lange man fotografieren möchte. Als Beispiel:

Du möchtest einen Zeitraffer von Wolken machen, die an einem Berggipfel vorbeiziehen. Also stellst du deine Kamera mit dem Intervallometer auf ein Stativ und machst während der nächsten 3 Stunden alle 10 Sekunden ein Foto. Am Ende hast du etwa 1080 Fotos. Kombiniert in einem Video mit einer Bildfrequenz von 30 Bildern pro Sekunde hast du eine Videoclip-Länge von 36 Sekunden (1080/30 = 36). Wie du siehst, ist ein wenig Mathematik gefragt, wenn du eine bestimmte Vorstellung davon hast, wie lang der Clip am Ende sein soll.

Wie macht man Zeitraffer mit dem Unleashed?

Wir sind der Meinung, dass Zeitraffer atemberaubende Aufnahmen ergeben und deine Videos sehr aufwerten können. Deshalb sind wir besonders stolz auf die wohl konzipierte Zeitraffer-Funktion des Unleasheds. Neben der automatischen Anzeige der voraussichtlichen Cliplänge und der Anzahl der Fotos, die aufgenommen werden (besonders nützlich, um zu sehen, ob deine SD-Karte noch genug Platz hat), bietet dir die Unleashed-App auch die Möglichkeit, Zeitraffer mit Auto-Ramping zu machen, um Tag-zu-Nacht- oder Nacht-zu-Tag-Übergänge festzuhalten, bei denen sich die Kameraeinstellungen im Laufe der Zeit ändern. Das bedeutet, dass du die Belichtung nicht manuell anpassen musst, um sie an die sich ändernden Lichtverhältnisse anzupassen. Schau dir dazu unser Support-Video über die Holy Grail Zeitrafferfunktion an.

Wenn du mit einem einfachen Zeitraffer beginnen möchtest, kannst du auch unsere FAQ und unser Video zu dieser Funktion ansehen. Dennoch möchten wir auch hier einen kurzen Überblick geben.

How-to

  1. Wenn du die App öffnest, befindet sie sich im Fotomodus. Klicke auf die 3 gelben Linien in der linken unteren Ecke, um zum Menü zu gelangen und wähle Timelapse.
  2. Der obere Bereich des Bildschirms zeigt eine Zusammenfassung der aktuellen Einstellungen der Kamera. Du kannst diese Einstellungen ändern, indem du auf diesen Bereich tippst, um die detaillierten Kameraeinstellungen zu sehen.
  3. Im mittleren Bereich kannst du das Intervall einstellen, d.h. in welcher Frequeenz ein Foto aufgenommen werden soll, und die Dauer, d.h. wie lange die Kamera fotografieren soll.
  4. Darunter berechnet die App, wie viele Fotos aufgenommen werden sollen und wie lang die resultierende Cliplänge bei 30 Bildern pro Sekunde sein wird.
  5. In der oberen rechten Ecke des Bildschirms zeigt die App Tipps, Warnungen und Fehler an. Man kann zwar einen Zeitraffer mit Tipps und Warnungen starten, bei Fehlern wird jedoch der Auslöser ausgegraut. Zum Beispiel warnt dich die App, wenn deine SD-Karte nicht genügend Platz für alle Fotos hat, die während des Zeitraffers aufgenommen werden sollen.
  6. Tippe zum Starten einfach auf den Auslöser in der unteren Mitte. Nach dem Start muss das Smartphone nicht verbunden oder in Reichweite bleiben, damit das Unleashed die Zeitrafferaufnahme beenden kann.

Sobald alle Fotos aufgenommen sind, kannst du sie entweder direkt in eine Videobearbeitungssoftware importieren, um das Video zu erstellen, sie schnell in Lightroom bearbeiten oder das Beste aus dem Zeitraffer herausholen, indem du eine Software wie LRTimelapse verwendest, um die Bildübergänge perfekt zu glätten.

Teile gerne diesen Blog-Post oder kommentiere ihn unten, wenn du ihn hilfreich gefunden hast. Bald werden wir mit Hilfe eines unserer Brand Ambassadors professionellere Erkenntnisse über Zeitraffer geben.

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Geotagging – Was es ist und wie es dir helfen kann

Mit Fotos lassen sich die schönsten Momente im Leben festhalten. Mit Geotagging können diese Momente noch einfacher wieder erlebt werden. Geotagging war auch der Grundstein unseres Unternehmens. Es war die erste Funktion, die das Unleashed unterstützte, bevor es sich mehr zu einer Kamera-Fernbedienung entwickelte. Da unsere Community nun wächst, möchten wir neue User mitnehmen und die wichtigsten Aspekte von Geotagging mit ihnen teilen. Was ist Geotagging? Warum sollte man Fotos geotaggen? Mehr dazu, wie Geotagging dir bei deiner persönlichen oder beruflichen Fotografie helfen kann, findest du hier.

Was ist Geotagging?

Während man Geotagging vielleicht von seinem Smartphone kennt, ist GPS in DSLRs noch nicht üblich. Geotagging bedeutet, dass die Standortdaten des Ortes, an dem das Foto aufgenommen wurde, in die Metadaten des Fotos eingebettet werden. Das bedeutet, dass neben Kameraeinstellungen wie Blende, Belichtung und Brennweite auch Längen- und Breitengrad sowie Höhenkoordinaten gespeichert werden.

Wie kann man Fotos geotaggen?

Wenn du keine Kamera mit integriertem GPS hast, keine Sorge – es gibt andere Möglichkeiten, Standortdaten zu deinen Fotos hinzuzufügen. Man kann Fotos auch mit einem externen GPS-Empfänger geotaggen. Stelle es einfach in den Tracking-Modus, und es zeichnet deinen genauen Standort und die Zeit auf, zu der du dort warst. Später können die Standortdaten je nach Aufnahmezeit dem Foto zugeordnet und hinzugefügt werden.

Natürlich müssen wir hier auch erwähnen, dass unser Unleashed eine super komfortable Geotagging-Lösung bietet. Das Unleashed geotaggt Fotos in dem Moment, in dem der Auslöser gedrückt wird: direktes Geotagging. Es nutzt das GPS des Handys, mit dem es verbunden ist, und bettet die Standortdaten direkt in die Metadaten ein, was viel Zeit und Mühe nach dem Shooting erspart. Das Unleashed unterstützt im Moment Canon- und Nikon-Kameras, aber wir planen in Zukunft weitere Kameramarken in diese Liste aufzunehmen.

Für diejenigen, die ein externes GPS über ein Smartphone bevorzugen, haben wir es ermöglicht, das Unleashed mit einigen GPS-Empfängern zu benutzen. Mehr dazu in diesem Blog-Post.

GPS-Empfänger: Holux, QStarz, Transystem
GPS-Empfänger: Holux, QStarz, Transystem

Warum solltest du Geotagging nutzen?

GPS-Standortdaten deiner Fotos zu erfassen hat eine Vielzahl von praktischen Anwendungen. Zum einen kann es dir helfen, deinen Fotokatalog nach Ort statt nur nach Zeit zu organisieren. Dies kann äußerst hilfreich sein: Stellen dir vor, du suchst eine bestimmte Aufnahme eines Ortes, kannst dich aber nicht mehr genau erinnern, wann du dort warst. Viele Anwendungen, wie Lightroom und Flickr, haben jetzt interaktive Karten, die deine mit Geotags markierten Fotos auf einer Weltkarte anzeigen. So kannst du deine Urlaubsbilder leicht finden, ohne durch unzählige Ordner zu stöbern oder durch Timelines scrollen zu müssen. Geotagging wird auch für professionelle Zwecke verwendet. Es kann für die Standortbestimmung seltener Wildtiere, für archäologische Fundstätten, für Location-Scouting für Shootings und Dreharbeiten und vieles mehr verwendet werden.

Geotagging Map Flickr

Ein Hinweis für den Fall, dass du viele Naturaufnahmen auf Social Media veröffentlichst: Es ist besser nicht den genauen Standort jedes Fotos öffentlich zu markieren. Dies könnte dazu führen, dass diese Orte überrannt und natürliche Ökosysteme geschädigt werden. Einige Orte sollten am besten geheim gehalten werden, damit sie so schön bleiben können, wie sie sind.

Wir hoffen, dass wir deine Fragen zu Geotagging beantworten konnten. Schnapp dir deine Kamera und nutze Geotagging bei deinen nächsten Ausflügen, um zu sehen, wie es dir das Leben erleichtern kann. Wenn du diesen Artikel hilfreich fandest, teile ihn gerne auf Social Media!

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Langzeitbelichtungen Mit Dem Unleashed

Auf Wunsch vieler User haben wir im letzten Sommer die Langzeitbelichtungsfunktion implementiert. Da das Unleashed viele technische Möglichkeiten bietet, war es naheliegend das auch zu realisieren. Damit ersetzt das Unleashed einen weiteren wesentlichen Teil eines klassischen Intervallometers – neben Intervallaufnhamen eben auch das Bulb-Fotografieren ohne die Kamera zu berühren. Zusätzlich bietet das Unleashed auch die Möglichkeit, die Länge des Fotos individuell zu bestimmen – sprich einmal den Auslöser drücken und der Rest geschieht automatisch. Mehr dazu aber weiter unten. Dies ersetzte die Blitzkompensationsfunktion des Unleashed, die, wie wir feststellten, nur von wenigen Usern genutzt wurde, und machte Platz für die Langzeitbelichtungsfunktion. Da wir noch keine gesonderte Anleitung zu dieser Funktion gemacht haben, geben wir hier einen Überblick darüber, wie man mit dem Unleashed tolle Langzeitbelichtungen macht!

Definition von Langzeitbelichtung

Falls das Thema neu für dich ist, hier eine kurze Definition: eine Langzeitbelichtung ist ein Foto, das mit einer viel längeren Belichtungszeit als üblich, etwa 1 Sekunde und länger, aufgenommen wurde. Dadurch kann man sehr dunkle Motive wie den Nachthimmel fotografieren und absichtliche Bewegungsunschärfe in Fotos festhalten. Die Bewegung von Wasser, Wolken, Autos usw. wird durch die lange Belichtungszeit geglättet, wodurch sehr weiche, fließende Effekte entstehen.


Mit der Unleashed App Langzeitbelichtungen schießen

Es gibt drei Möglichkeiten, um eine Langzeitbelichtung aufzunehmen. Für die erste muss man einfach die Belichtungszeit auf bulb stellen, sicherstellen, dass man im manuellen Modus (M) ist, und den Auslöser so lange gedrückt halten, wie die Belichtung sein soll. Das funktioniert bis zu einem bestimmten Punkt sehr gut, aber es wäre unmöglich, den Auslöser für mehrere Minuten, geschweige denn Stunden, gedrückt zu halten. Hier kommt die Long Exposure Duration Einstellung (Long Exp in der App) ins Spiel: Sie ermöglicht es in 1/3-Schritten eine präzise Zeit bis zu 4,6 Stunden zu wählen. Oder wählen man wählt den Time-Modus, bei dem man einmal drückt, um den Verschluss zu öffnen, und ein weiteres Mal, um ihn zu schließen. In beiden Modi hält das Unleashed den Auslöser gedrückt, so dass man ihn nicht mehr manuell halten muss. Natürlich kann man auch zu einem früheren Zeitpunkt abbrechen. Wie üblich schießt das Unleashed auch dann weiter, wenn man die App schließt oder sich mit dem Handy außer Reichweite begibt – man muss weder verbunden bleiben noch die App offen lassen!


Die Langzeitbelichtungsfunktion eignet sich perfekt für Nachtaufnahmen, Sternenspuren, Lichtmalerei und Fotografie mit ND-Filtern. Weitere Inspiration und Informationen zu Langzeitbelichtungen kannst du in unserem Blog-Artikel dazu finden.

Wir hoffen, das hilft dir die Langzeitbelichtungsfunktion deines Unleashed besser zu verstehen und zu nutzen. Markiere uns wenn du ein Bild postest, was mit dem Unleashed gemacht wurde – wir freuen uns darauf deine Fotos zu sehen!

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5 Ideen um deine Kamera kreativ zu Hause zu nutzen

Für Fotografen kann es sich sehr einschränkend anfühlen, zu Hause festzusitzen – aber das sollte nicht bedeuten, dass man überhaupt nicht mehr fotografieren kann! Wenn du normalerweise Veranstaltungen fotografierst oder in deinen Möglichkeiten für Naturfotografie begrenzt bist, probiere zu Hause doch einmal etwas Neues aus. Nutze die Ausrüstung, die du hast, und verwende sie für einen anderen Zweck als gewöhnlich. Probiere Food- oder Produktfotografie aus, mache Haustierporträts oder dokumentiere ein neues Hobby, das du vielleicht gerade erlernst. In diesem Artikel möchten wir dir ein paar Inspirationen geben, damit du auch zu Hause beschäftigt und kreativ bleiben kannst!

1. Kombiniere ein neues Hobby mit Fotografie

Es scheint, als ob in letzter Zeit jeder mit einem neuen Hobby anfängt, um die zu Hause verbrachte Zeit spannender zu gestalten. Da viele von uns nicht mehr ins Büro pendeln, gibt es ein paar Stunden mehr pro Woche, die dem Erlernen neuer Fähigkeiten gewidmet werden können: sei es eine neue Sportart, ein Handwerk wie Nähen, Holzarbeiten oder Gartenarbeit, das (Wieder-)Erlernen eines Instruments oder Kunst. Wenn du das Gefühl hast, nichts fotografieren zu können, weil du nirgendwo hingehen kannst, versuche doch deine Entwicklung zu dokumentieren. Das gibt dir nicht nur neue Motive zum Fotografieren, es ist auch sehr befriedigend, deine Fortschritte auf diese Weise zu visualisieren. Hier einige Beispiele:

  • Kochen oder Backen zu lernen, schafft tolle Möglichkeiten für Food-Fotografie – weit über das gelegentliche Handyfoto im Restaurant hinaus! Versuche den gesamten Prozess von der Zubereitung bis zum Endergebnis festzuhalten.
  • Etwas mit den Händen zu erschaffen kann so schön sein… und die Fotomöglichkeiten, die ein neues Handwerk oder eine Form der Kunst bieten können, sind unbegrenzt! Du könntest dich sogar in Produktfotografie versuchen, wenn du deine Kreationen verkaufen möchtest.
  • Mache jede Woche Fotos, um deine Fortschritte in jeglicher Form von Sportübungen, die du übst, festzuhalten. Das funktioniert besonders gut für z.B. Flexibilitätstraining oder das üben einer neuen Yoga-Pose.

2. Lerne aus Beschränkungen

Da die meisten von uns zu Hause festsitzen, nicht in der Lage sind an fotogene Orte zu reisen oder Fotos von Models oder anderen Menschen zu machen, ist es leicht sich so zu fühlen, als hätte man nichts zu fotografieren. Normalerweise hat man eine atemberaubende Landschaft oder ein Model als interessantes Motiv. Es wird sicherlich schwieriger sein, dein eigenes Zuhause interessant darzustellen, aber wenn du deine Wahrnehmungsfähigkeit schärfst, kann das deine zukünftigen Shootings wesentlich erleichtern.

Für die Challenge: Wähle ein Zimmer, in dem du alle Fotos schießen wirst. Schau dich genau um, um mögliche Motive zu identifizieren. Versuche dann, so viele kreative Bilder wie möglich von der Umgebung zu machen, indem du mit verschiedenen Perspektiven, Beleuchtung, negativem Raum und Komposition arbeitest. Du kannst das auch über den Tag verteilen und beobachten, wie die natürlichen Lichtverhältnisse die Atmosphäre deiner Bilder verändern. Sich auf diese Weise einzuschränken, kann deine kreativen Grenzen wirklich erweitern, da du mit dem arbeiten musst, was du hast, und deinen Blick für interessante Kompositionen schärfen musst.

3. (Selbst-) Porträts zu Hause fotografieren

Für viele Menschen bedeutet mehr Zeit zu Hause mehr Zeit mit der Familie. Warum nicht die Gelegenheit nutzen, um ein paar Familienportraits zu machen? Du kannst auch versuchen, neue Techniken an deinen Familienmitgliedern, Partnern, Haustieren, Mitbewohnern oder – wenn du allein lebst – an dir selbst zu üben. Youtuber Sorelle Amore erklärt sehr gut, wie man die besten „advanced selfies“ macht. Ihre tiny room challenge oder dieses Fotoshooting in einer Kleinstadt sind tolle Inspirationen. Selbstporträts zu schießen ist nicht leicht – eine Kamerafersteuerungist dafür äußerst hilfreich. Hier sind ein paar Möglichkeiten, wie du deinen Fotos Kreativität verleihen kannst:

  • Nutze Requisiten wie Brillen, (Handy-) Bildschirme, Prismen, Glaskugeln, Küchenutensilien wie Siebe, Messer usw. vor deinem Objektiv, um interessante Flares und Schatten zu erzeugen
  • Stoffe, die du zu Hause hast, wie Vorhänge, Laken, Schals oder Decken eignen sich super als Hintergrund, im Vordergrund, können um dich herum drapiert oder sogar als Kleidung verwendet werden
  • Projiziere ein Bild oder Muster mit Hilfe eines Overhead-Projektors über das Subjekt

4. Zeitraffer & Langzeitbelichtungen zu Hause

Klar, du hast im Moment natürlich weniger Möglichkeiten zu reisen. Das sollte dich aber nicht unbedingt davon abhalten, Zeitraffer und Langzeitbelichtungen aufzunehmen. Vielleicht kannst du immer noch atemberaubende Sonnenuntergänge oder -Aufgänge von deinem Fenster oder Garten aus einfangen. Wenn du in einem Hochhaus oder mitten in der Stadt lebst, eignen sich die Neonlichter und vorbeifahrenden Autos perfekt für Langzeitbelichtungen. Oder mach was komplett anderes und nimm drinnen Zeitraffer auf: Meal Prep, Essen im Ofen, eine befriedigende Aufräumaktion, deine Pflanzen beim wachsen, jemanden, der malt/zeichnet/baut… die Möglichkeiten sind endlos!

5. Das Airbnb-Fotoshooting

Die zusätzliche Zeit für eine Grundreinigung zu nutzen, scheint im Moment voll im Trend zu liegen. Warum also nicht die Gelegenheit nutzen, um ein kleines Fotoshooting zu machen und deinen Wohnraum in Szene zu setzen? Stell dir vor, du möchtest deine Wohnung auf Airbnb einstellen oder in einem Innenarchitektur-Magazin gefeatured werden – deine Wohnung sollte makellos sein. (Vielleicht kann es dich auch motivieren, in Zukunft aufzuräumen, wenn es nicht mehr wie auf den Bildern aussieht ;) ) Werde kreativ mit deinen Aufnahmen − verwende Weitwinkelobjektive für weitläufige Aufnahmen des Raums und engeren Objektiven für Detailaufnahmen. Ein Makroobjektiv ist perfekt für Details, die normalerweise übersehen werden und um coole abstrakte Aufnahmen von Haushaltsgegenständen zu machen. Wenn nicht viel natürliches Licht in deine Wohnung kommt, kann dies auch eine gute Herausforderung sein, um deine Fähigkeiten im Fotografieren bei schwierigen Lichtverhältnissen zu üben.

Wir hoffen, dass etwas dabei war, was dich dazu inspirieren wird zu Hause kreativ zu werden!

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How to? – Unleashed Tutorials

Unleashed Video Tutorial

When you order the Unleashed, it comes in a beautifully designed box. In order to get started, all you need to do is to install the free Foolography Unleashed app, plug the Unleashed into your camera and start the app to connect. We designed and developed everything with the goal that you won’t need a manual. However, we did get some feedback that a couple of explanations would be helpful. That’s why we shot several How-To-Videos that you can find on our support page. So if you’re still wondering how some of the modes work, check out the videos that explain all features in detail. The tutorials come with English and German subtitles as well as text transcripts so you can get the most out of your Unleashed.

UNLEASHED TUTORIAL VIDEOS

If you have any feedback, please let us know. You can either have a look at our forum or write us an email to our info@ address. Thanks for your on-going support!


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How to? – Long Exposure

How-to-do-long-exposure 

As we’re reviving our blog, we thought it would be great to introduce a series that is about photography and film making itself. Terminology, basics, techniques and hacks. At some point we hope to get other photographers to share their best practices or their newest “how-to”. Let’s see where this takes us. Our final goal is to see people flourish in what they love doing – so we want to help in the best ways we can. And since we’re kind of into this photography thing, we want to engage with other photographers and filmmakers all over the world. So if you love your camera or are just getting started: This is the right place for you. :-)

We know, in general, there are many ways to reach a certain goal. It’s the same when taking photos or videos. That’s why, whenever we or someone else posts something, we want to start a conversation and discuss ideas.

Today, we want start off the series by looking into some of the basics behind long exposures.

LONG EXPOSURE PHOTOGRAPHY

A small excursion into the making of a photo: A photo needs exposure to be able to show what you photographed. Exposure is the amount of light hitting the electronic image sensor – or in earlier days – the photographic film. It determines how bright or dark a picture is in the end. This is variable, so the “perfect” exposure length varies from photo to photo. It all depends on the effect you want to achieve. In the end there is no „correct“ exposure length for a given subject – in the end it is very much subjective.

In photography, the exposure is determined by the shutter speed, aperture (the opening of the lens) and ISO (which basically controls the brightness and darkness of your photo). It’s a formula of three variables. For long exposures, you still consider all three variables. But here, shutter speed is the significant factor: It is the only variable that actually has a connection to time. That’s why it’s called “LONG” exposure. So the idea behind the long shutter speed is, that, because of the time factor, you’re able to catch (more) movement – things that happen over a period of time. And in the end, movement is what makes for a typical long exposure shot.

Typical scenarios where long exposures are used:

Night Photography

Night photography deserves an own article since the topic is huge. There are many ways to take photos at night, but one thing is certain: To avoid a super dark photo and a lot of noise (due to high ISO), you have to use a slow shutter speed. Even with a very low aperature (lower than f2), at some point the lens cannot be more open to catch more light.

  Night Photography

Star Trails

Even though it’s part of night photography, catching star trails is a category of its own. It involves special techniques (bulb mode, stacking etc.) and a lot of preparation and timing. The idea behind it is to catch the stars’ movement, caused by the earth’s rotation, which creates fascinating light trails.

Light Painting

Here, you keep the scene very dark and use a light source (flashlight, fire, smartphone LED) to “paint” something in the air. As the shutter stays open and the (bright) light source is moving, you get crystal clear lines of light. You can even write entire sentences this way.

  Light Painting

Water-Long-Exposures

Long exposures of moving water create a very mystic/misty look. It’s quite often used in combination with the HDR technique. The objects framing the water stay sharp – this creates tons of interesting composition options.

City-Long-Exposure

It’s the same principle as for water-long-exposures. This time, the stationary elements of the photo are the buildings and the moving elements are the cars. With their lights they create those beautiful light trails tracing the city streets.

Car Light Trails  

So the next time you want to go out there to take photos, consider trying night photography. It brings tons of opportunities for creative long exposures and other beautiful photos. Take your tripod, set your camera to manual mode, try to use a low ISO and aperture – and play around with shutter speed. One last important tip: Try to use a camera remote control so you don’t have to touch your camera. Pressing the shutter can cause some shaking and the photo will be blurry. Our Unleashed is a great option for this and can make your next long exposure adventure a lot easier and more enjoyable!

Let us know in the comments what long exposures you like doing the most or what special tips you have for certain scenarios and effects.

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