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Technischer Tiefgang

Viele Leute haben uns gefragt, was das Besondere an unserem Unleashed ist. Man sagt, dass der Teufel im Detail steckt, also wollten wir einige der technischen Details vorstellen, die das Unleashed wirklich auszeichnen. Jetzt wird’s richtig nerdig, also schnallt euch an 🤓

Wo fangen wir an?

Wir haben mit bis zu 8 Entwicklern gleichzeitig am Unleashed gearbeitet, und das über einen Zeitraum von etwa 5 Jahren! Allein die Firmware besteht aus rund einer Viertelmillion Zeilen Code! Für alle, die nicht wissen, was das bedeutet: Das ist SEHR VIEL!

Das Unleashed hat zwei Hauptkomponenten – einem Bluetooth-Modul, das auf einem Nordic-Chipsatz basiert, und einem Mikroprozessor von STM. Der STM ist für die Kommunikation mit der Kamera zuständig. Er implementiert eine USB-Host-Instanz, zwei serielle Protokolle und GPIOs. Der Nordic Chipsatz ist für die Kommunikation mit der App und dem Bluetooth-Zubehör zuständig, das direkt mit dem Unleashed gekoppelt ist.

Hier ist das Besondere, was diese ~250000 Zeilen Code noch unglaublicher macht: Der STM hat nur 128 Kilobyte RAM und 256 Kilobyte Speicher, der Nordic nur 64KB RAM, aber etwas mehr Speicher.

Das bedeutet, dass wir keine der verfügbaren Bildverarbeitungsbibliotheken oder SDKs zur Steuerung der Kameras verwenden können sondern alles von Grund auf selbst programmieren mussten. Wir programmieren Bare-Metal – d. h. wir verwenden nicht einmal ein Betriebssystem! Wir mussten extrem vorsichtig mit unseren sehr, sehr begrenzten Ressourcen umgehen, was zu einem sauberen und effizienten Code geführt hat – zwangsläufig. Und das führt zu einer großartigen Benutzererfahrung für Euch! Das Traurige daran ist, dass die meisten Dinge, auf die wir so viel Mühe gesteckt haben, niemandem auffallen werden. Weil es halt einfach so funktioniert, wie man es erwartet! Leider bemerken wir normalerweise immer nur die Dinge, die nicht so funktionieren, wie sie sollten.

Da ich sehr stolz auf unsere Errungenschaften bin, möchte ich dieses Update nutzen, um einige der Dinge hervorzuheben, die Ihr wahrscheinlich sonst nie bemerken würdet.

USB-Protokoll-Wahnsinn

Mit Ausnahme von Nikon, die eine ausgezeichnete Dokumentation über das von ihnen verwendete USB-Protokoll bereitstellen, mussten wir dieses Protokoll für alle anderen Kameramarken reverse-engineeren. Dieses Protokoll nennt sich PTP/MTP, für das es tatsächlich einen gut definierten Standard gibt. Was wir wirklich seltsam fanden, ist, dass aus uns unerfindlichen Gründen jeder Hersteller seine eigene seltsame Erweiterung dieses Protokolls hat, anstatt es so zu verwenden, wie es bereits in der Norm definiert ist. Auch hier bildet Nikon eine Ausnahme, und vielleicht ist das ein Grund dafür, dass sie gerne alle Details ihrer API veröffentlichen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie oft wir Entwickler, wenn wir endlich herausgefunden haben, wie etwas bei einem bestimmten Hersteller funktioniert, kollektiv den Kopf geschüttelt und gefragt haben: „Warum???“. Das ist der Grund, warum es nicht so einfach ist, neue Hersteller in unsere Kompatibilitätsliste aufzunehmen. Das Standard des Protokolls deckt eigentlich die meisten Kamerafunktionen ab und bietet einfache Möglichkeiten zur Erweiterung, aber statt dies zu nutzen macht jeder einzelne Hersteller (außer Nikon) sein eigenes Ding ob drauf.

Aber das sind nur die Basics. Nachdem wir alles herausgefunden haben, was wir konnten, gab es immer noch so viele Fälle, in denen wir uns fragten, warum sie nicht einfach auch diese andere Kleinigkeit machen konnten, um allen das Leben leichter zu machen. Stattdessen mussten wir komplizierte Umgehungslösungen für Dinge einführen, die von vornherein hätten funktionieren sollen.

Nikon-Video

Nach all dem Lob hier eine Nikon-Kuriosität. Aus irgendeinem Grund hat Nikon beim Starten von Liveview (z. B. für Videoaufnahmen) über USB nicht zugelassen, dass das Liveview-Bild auf dem LCD der Kamera angezeigt wird. Ich nehme an, dass Nikon davon ausgeht, dass die meisten Anwendungsfälle für die Fernsteuerung über USB darin bestehen, einen größeren Bildschirm wie einen Laptop hinzuzufügen, und daher erwartet, dass das Liveview-Bild über USB übertragen wird. Das ist ja in Ordnung, aber warum muss man es dann auf dem Kamerabildschirm deaktivieren? Wie auch immer, wir haben eine wirklich coole Lösung dafür gefunden: Wenn der Benutzer eine Videoaufzeichnung aus der App heraus startet, ändern wir schnell eine Einstellung tief im Kameramenü, die es uns ermöglicht, Liveview zu starten, indem wir den Auslöser halb drücken, und eine Videoaufzeichnung zu starten, indem wir den Auslöser ganz drücken. Dann schalten wir das USB-Protokoll aus und ein sekundäres Protokoll ein (dazu später mehr), drücken den Auslöser erst halb und dann ganz durch und können innerhalb kürzester Zeit eine Videoaufzeichnung starten, wobei das Live-View-Bild nun doch auf dem Kamerabildschirm angezeigt wird (und auch über HDMI für diejenigen, die einen externen Recorder haben). Wenn wir das Video anhalten, können wir die Einstellung schnell wieder auf den vorherigen Zustand zurücksetzen. Ziemlich cool, oder?

Nikons 10-Pin-Protokoll und GPS

Das sekundäre Protokoll, das ich erwähnt habe, ist eines, das niemand kennt und das wir selbst erarbeitet haben – und es erlaubt fast alle Funktionen über den 10-poligen Anschluss, an den das Unleashed N1 und N2 angeschlossen sind. Das bedeutet, dass das Unleashed N1 und N2 auch ohne USB Kabel sehr gut funktioniert und fast alle Funktionen des Unleasehd bietet, mit Ausnahme von allem, was mit Bilddaten zu tun hat. Das bedeutet, dass die Bildbetrachtung, die Galerie und die LRT Autoramping Algorithmen nicht funktionieren, aber alles andere schon.

Auf diese Weise können wir euch auch weiterhin die Kontrolle über alle Einstellungen geben, während wir den USB-Anschluss abschalten, um euch die Aufnahme von Videos zu ermöglichen.

Ein Nachteil dieses Protokolls ist, dass es dieselben Pins verwendet, die wir für das GPS-Protokoll der Nikon-Kameras benötigen. Wenn es also mit aktiviertem Geotagging verwendet wird, müssen wir das Protokoll schnell ausschalten, das GPS einschalten und dann ein Foto machen. Dies führt zu einer leichten Verzögerung bei der Auslösung, aber dafür gibt es ja die Einstellung „GPS-Priorität“ – wenn du keine Verzögerungen wünschst, kannst du die Auslöspriorität wählen, auf die Gefahr hin, dass einige Fotos ohne GPS-Daten entstehen.

Ein weiterer Vorteil des 10-poligen Anschlusses von Nikon ist, dass wir über diese Pins viele Informationen über den Zustand der Kamera erhalten. Zum Beispiel, ob die Kamera eingeschaltet ist, ob das Belichtungsmesser gerade läuft, und vieles mehr. Diese Infos nutzen wir um viele Stromsparmechanismen zu implementieren!

Tap-to-trigger

Eine sehr nützliche Information ist auch, wann genau sich der Verschluss öffnet und schließt. Damit lassen sich mehrere coole Funktionen realisieren. Die einfachste ist „Tippen zum Auslösen“. Zunächst haben wir das Drücken des Auslösers in der App zu 100 % mit dem Drücken des Auslösers an der Kamera übersetzt. Als Fotografen sind wir es gewohnt, den Auslöser so lange zu drücken, bis wir das Klicken des Verschlusses hören, um dann loszulassen. Aber bei den ersten Benutzertests, die wir durchgeführt haben, haben wir festgestellt, dass 100 % aller Tester, egal ob sie eingefleischte Fotografen waren oder nicht, den Auslöser in der App nur kurz antippten und sich wunderten, warum die Kamera kein Foto machte! Denn das ist man ja von Apps gewohnt! Und so haben wir in unserer Firmware eine Lösung dafür implementiert: Wenn wir ein “antippen” erhalten, hält das Unleashed den Auslöser der Kamera genau so lange gedrückt, bis es das Öffnen des Verschlusses erkennt – also bis die Kamera die Aufnahme startet! Dann lassen wir den Auslöser so schnell los, dass die Kamera, selbst wenn sie auf die schnellste Serienaufnahme eingestellt ist, nur eine einzige Aufnahme macht! Wenn du den Auslöser in der App gedrückt hältst, drückt das Unleashed den Auslöser der Kamera so lange, bis du ihn loslässt, um Serienaufnahmen oder HDR-Bracketing zu machen.

Minimale Dunkelzeit

Dies ermöglicht es uns auch, die absolut kürzeste Dunkelzeit bei Zeitrafferaufnahmen zu versprechen! Bei den meisten Intervall-timern wird der Auslöser standardmäßig eine oder zwei Sekunden lang ganz gedrückt, bei einigen sogar das von Ihnen eingestellte Intervall minus 1 Sekunde. Dies führt zu einer Dunkelzeit von mindestens dieser Zeit, egal wie schnell die Verschlusszeit ist. Mit dem Unleashed ist sie garantiert kürzer als die Dunkelzeit der Kamera selbst (während sie das Foto macht). Hinzu kommt, dass die meisten Intervall-timer den Auslöser eine halbe Sekunde lang drücken, bevor sie ihn ganz durchdrücken, für den Fall, dass die Kamera fokussieren muss. Dies verlängert die Dunkelzeit um eine weitere Sekunde und führt in den meisten Fällen dazu, dass man bei längeren Belichtungszeiten die Bilder gar nicht mehr auf dem Kamerabildschirm betrachten kann. Da das Unleashed die Information hat, ob die Kamera auf Autofokus eingestellt ist oder nicht, können wir die Zeit des halben Drückens komplett überspringen. Und da man den Autofokus bei Zeitrafferaufnahmen nicht verwenden sollte, warnt die Unleashed App bei der Einrichtung des Zeitraffers sogar davor. Es gibt eine Handvoll Fälle, in denen wir doch vorab halb-drücken, z.B. wenn Geotagging aktiviert ist, und wir alles dafür tun, um sicherzustellen, dass die GPS-Daten in jedem einzelnen Foto enthalten sind.

Wir haben ähnliche Mechanismen bei mehreren anderen Kameramarken, und da wir bei diesen über USB auslösen, können wir der Kamera oft auch einfach sagen, dass sie ein einzelnes Bild aufnehmen soll, anstatt ihr zu sagen, dass sie den Auslöser halb oder ganz drücken soll. Mit anderen Worten, kein Intervallometer auf dem Markt kann eine kürzere Dunkelzeit haben als das Unleashed!

LED im Dunkeln

Wo wir gerade beim Thema Auslösen sind: Wir haben eine schöne RGB-LED im Unleashed, die Ihnen auf einen Blick zeigt, was im Unleashed passiert. Da eine der vielen Stärken des Unleashed in der Nachtfotografie liegt, kann selbst eine sehr schwache LED eine Aufnahme komplett verändern und einen ganzen Raum erhellen! Aus diesem Grund schaltet das Unleashed die LED automatisch für die gesamte Dauer der Aufnahme ab. Selbst wenn man an der Kamera selbst auslöst (bei den meisten Kameras), schalten wir die LED aus. Das sind die Art von Details, die du in Produkten, die nicht von oder zumindest mit Fotografen entwickelt wurden, nie sehen wirst. Und apropos LED: Im Leerlauf pulsiert die LED des Unleashed langsam in Farben, die den Verbindungsstatus anzeigen. Wir haben verschiedene Pulsiermuster getestet, und die meisten sahen einfach falsch aus. Das bei weitem natürlichste Muster war eine Sinus-Kurve. Weisst du noch, dass wir sagten, wir hätten nur begrenzte Hardware-Ressourcen? Genau. Trigonometrische Funktionen basieren immer auf Fließkommazahlen und benötigen eine Menge Ressourcen. Sowohl im Speicher, um die komplexen Funktionen zu speichern, als auch in der Ausführungszeit, da die Arbeit mit Fließkommazahlen allein schon „teuer“ ist und die Trigonometrie noch viel mehr. Stattdessen durchforsteten wir akademische Paper zu diesem Thema und fanden eine sehr, sehr gute Annäherung – die Sinus-approximierung von Bhaskara I.

Das haben wir dann mit Integer-Logik implementiert, was es extrem effizient und genauso schön wie eine echte Sinuskurve macht. Ziemlich cool, oder?

Es gibt so viele solcher Details in unserer Firmware und unseren Anwendungen, dass es Tage dauern würde, sie alle aufzuschreiben!

Bilddekodierung on the fly

Es gibt einen sehr besonderen Teil unserer Firmware, den ich nicht unerwähnt lassen kann. Unser Bilddecoder. Ich weiß nicht, ob jemand von Ihnen eine Vorstellung davon hat, welche Ressourcen für die Arbeit mit Bildern erforderlich sind. Es ist eine ganze Menge. Normalerweise wird das gesamte Bild in den Arbeitsspeicher geladen, dann wird es vollständig in den Arbeitsspeicher dekodiert, dann werden Berechnungen durchgeführt, und alles wird wieder verworfen. Bei JPEG-Bildern, die leicht 20 Megabyte groß werden und deren dekodierte Version oft über 100 MB groß ist, könnte man meinen, dass dies eine unmögliche Aufgabe für unser kleines Unleashed mit seinen 128 KB RAM ist. Und ja, mit herkömmlichen Methoden wäre es das auch. Deshalb haben wir von Grund auf einen Bilddecoder geschrieben, der JPEG-Bilder dekodieren kann, nur 500 Byte RAM benötigt und Bilddaten in Paketen von jeweils nur 1 Byte verarbeiten kann. Und das alles bei einer Leistung, die auch bei relativ langsamen Verarbeitungsgeschwindigkeiten ausreicht! Das bedeutet, dass wir die Bilddaten nicht speichern müssen, sondern ein Datenpaket verarbeiten, unsere Berechnungen durchführen und es dann wegwerfen können. Wir berechnen und speichern die Histogrammdaten und verwenden sie dann, um die bildbasierten Algorithmen für die automatische Belichtungskorrektur bei Zeitraffern durchzuführen. Und das geschieht einmal pro Intervall. Während wir dabei waren, haben wir auch einen Parser für EXIF-Daten geschrieben, so dass wir einige wertvolle Informationen über jedes Bild in den ersten paar Bytes eines Bildes erhalten, zu den wirklich interessanten Teilen springen und nur diese Teile dann dekodieren müssen, anstatt alles zu dekodieren und nur das zu behalten, was uns interessiert. Auf diese Weise können wir auch die hochauflösenden Vorschaubilder übertragen, ohne die Originale übertragen zu müssen!

Vorschaubilder mit Metadaten

Bei den meisten Kameras werden bei der Übertragung einer hochauflösenden Vorschau die EXIF-Daten des Originals mit den Bilddaten der Vorschaubilder zusammengeführt, wobei natürlich Dinge wie die X- und Y-Auflösung im laufenden Betrieb ersetzt werden. Das macht diese Vorschaubilder noch wertvoller, da sie immer noch alle Metadaten, wie z. B. Geotags, enthalten. Wenn du also die Vorschaubilder in dein iPhones speicherst, kannst dudie Fotos Ihrer Kamera in dem wirklich coolen Album „Orte“ sehen, in dem man alle Fotos auf einer Kartenoberfläche suchen und finden kann.

Wir haben viel an unserem Bilddecoder gearbeitet und sogar eine sehr effiziente Transkodierung von jpeg-Bildern implementiert, um deren Größe im während der übertragung drastisch zu reduzieren. Wir hatten gehofft, die Größe der Liveview-Frames reduzieren zu können, um eine vernünftige Liveview über die geringe Bandbreite von Bluetooth Low Energy anbieten zu können. Aber leider stießen wir nach der Implementierung all dessen auf andere Engpässe, die es uns unmöglich machten, diese Funktion zu veröffentlichen.

Unser Baby

Du hast wahrscheinlich auf unserer Kampagnenseite gelesen, dass das Unleashed nicht nur ein weiteres Produkt ist, sondern unser Baby! Vielleicht verstehst du jetzt ein bisschen besser, was wir damit gemeint haben. Wir lieben das Unleashed und wir geben alles, um es zu dem coolsten Kamerazubehör zu machen, von dem wir persönlich immer geträumt haben!

Gruß aus Berlin.

ZURÜCK ZU INDIEGOGO

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Canon EOS R/RP und andere: DIY Kompatibilität

Canon EOS R

Update: Das neue Unleashed ’22 ist mit viel mehr Kameras kompatibel als das Unleashed ’18, inklusive derer die vorher nur mit Adaptern gepasst haben. Schaue dir die volle Kompatibilitätsliste hier an um zu sehen ob deine Kamera dabei ist und bestelle es hier vor. Mehr Information zum Unleashed ’22 (auf deutsch) findest du hier.
Dieser Artikel bezieht sich nur auf das Unleashed ’18.

Im letzten Jahr haben wir viele Unleasheds an Kunden auf der ganzen Welt verschickt und das Feedback war großartig. Gleichzeitig haben wir aufgrund von Rückmeldungen und Wünschen viele Verbesserungen und neuen Funktionen implementiert und zahlreiche App- und Firmware-Updates veröffentlicht.

Natürlich haben wir auch einige Anfragen bezüglich der Kompatibilität bestimmter Canon-Kameras erhalten, die (noch) nicht auf der Kompatibilitätsliste stehen, vor allem wegen der Canon EOS R und EOS RP. Ein weiterer Favorit ist die 70D, und um die Liste zu vervollständigen, gilt dasselbe für die 200 II, 250D, 50D, 90D, 850D, 7D Mark II und die 1DX. Leider (für uns und euch) hat Canon beschlossen, in diesen Fällen inkonsistent zu sein, und diese Kameras haben entweder eine neue USB-C-Buchse oder die Anordnung der USB- und HDMI-Buchse ist einfach anders im vergleich zu allen anderen Kameras. Infolgedessen ist der Unleashed physisch nicht kompatibel. Alle diese Kameras haben eine jeweils einzigartige Buchsenanordnung, daher müssten wir für jedes dieser Kameramodelle ein neues Unleashed-Modell entwickeln und produzieren, was – zumindest aktuell – nicht möglich ist.

Unleashed mit Adaptern nutzen

Die gute Nachricht ist, dass nur weil es nicht direkt auf das Kameragehäuse passt, die funktionelle Kompatibilität des Unleashed nicht beeinträchtigt ist! Tatsächlich ist die Firmware des Unleasheds (und damit die gesamte Funktionalität) komplett kompatibel mit diesen Kameras! Es sind lediglich zwei Adapter oder Verlängerungen erforderlich. Natürlich verliert man das praktische, kompakte Design des Unleashed, das sich normalerweise nahtlos in das Design der Kamera einfügt. Wenn man es aber auf den Funktionsumfang abgesehen hat und einen die Kabel nicht stören, kann man das Unleashed und alle seine Funktionen verwenden.

Möchtest du einen Tag-zu-Nacht „Holy Grail“ Timelapse mit deiner neuen EOS R aufnehmen? Geotagging mit der 7D Mark II nutzen, Langzeitbelichtungen mit der 70D? Drahtlos Videoaufnahmen mit mehreren 90D’s auf Stativen starten? Das geht alles! Lies weiter um herauszufinden genau welche Adapter du brauchst.

Adapterliste

Für alle Canon Kameras, die derzeit nicht offiziell kompatibel sind, empfehlen wir die Verwendung des Unleashed C1, da zwischen HDMI- und USB-Stecker mehr Platz ist als beim Unleashed C2. Für alle Canon Kameras, außer der EOS R5 und R6, benötigen Sie eine Mini-HMDI (HDMI Typ C) Verlängerung. Die Canon EOS R5 und R6 benötigen einen Mikro-HDMI (HDMI Typ D) (Stecker) auf Mini-HDMI (Buchse) Adapter. Abhängig von Deiner Kamera benötigst Du dazu noch die folgenden USB-Adapterkabel:

  • Canon EOS R, RP, R5, R6 & 1Dx Mk III: Mikro-USB-Buchse auf USB-C-Stecker
  • Canon 7D Mk II, 90D, 200 II, 250D & 850D: Mikro-USB-Buchse auf Mikro-USB-Stecker (Mikro-USB-Verlängerung)
  • Canon 1Dx, 50D & 70D: Mikro-USB-Buchse auf Mini-USB-Stecker

(Buchse = weiblich, Stecker = männlich)

p>Wenn du bereits ein Unleashed C2 für eine andere Kamera hast, brauchst du stattdessen einen mit Mini-USB-Buchse (und den oben genannten kameraabhängigen Stecker).
Beispiel: für eine Canon EOS R5 bräuchtest du einen Adapter mit Mini-USB Buchse auf USB-C Stecker.

Update Juli 2021: Wir verkaufen die Adapter-Sets jetzt in unserem Shop! Du findest sie hier oder über Entagged > Zubehör.

Eine Mini-HDMI-Verlängerung ist leider ziemlich schwer zu finden, es gibt jedoch einen 90-Grad-Adapter, den wir gefunden haben und der bestätigen kann, dass er funktioniert. Es heißt: „Manhattan 353458“. Die einzige Alternative, die wir bisher gefunden haben, sind sogenannte „FPV-HDMI-Kabel“, aber selbst hier sind HDMI-C-Buchse zu HDMI-C-Stecker nicht häufig anzutreffen.

So sehen der Manhattan-Adapter und ein USB-Verlängerungskabel aus:

Manhattan Adapter on Canon

Wir wissen, dass dies nicht ideal ist und auch wir hätten gerne ein perfektes Unleashed-Modell für jede Kamera! Wir denken aber, dass es trotzdem eine beachtenswerte Lösung / Hack / Umgehung für die derzeitige Inkompatibilität ist. Natürlich arbeiten wir für einige der neueren Kameras auch an dedizierten Unleasheds. Bleib also dran! Abonniere am besten unseren Newsletter um als Erste*r von Neuigkeiten dazu zu erfahren, oder folge uns auf Facebook, Instagram oder Twitter, um immer auf dem Laufenden zu bleiben!

Lass uns in den Kommentaren wissen, welche Kamera du hast und was du hierzu denkst.

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Geotagging mit externen GPS Empfängern jetzt möglich (Update!)

GPS Empfänger: Holux, QStarz, Transystem

Vor ein paar Wochen haben wir App und Firmware Updates veröffentlicht, die es ermöglichen externe Bluetooth GPS Empfänger direkt mit dem Unleashed zu koppeln, und dann das Unleashed mit Positionsdaten zu versorgen. Dies ermöglicht Geotagging ohne ein Smartphone.

Das sind sicher erfreuliche Nachrichten für die Kunden, die mit der Genauigkeit der Positionsberechnung ihrer Smartphones sind, oder die einfach nur bevorzugen eine unabhängige Geotagging Lösung zu haben. Sei es um die Akkulaufzeit des Handy’s nicht zu beeinträchtigen, oder um die längeren Akkulaufzeiten der GPS Empfänger zu geniessen, besonders bei längeren Reisen jenseits der Zivilisation ;-)

Die kompatiblen GPS Empfänger sind:

  • Holux M-241 Plus
  • QStarz BL-1000ST
  • QStarz BL-1000GT
  • QStarz BL-818GT *neu*
  • Transystem GL-770

Nachdem man einen dieser GPS Empfänger mit seinem Unleashed über die App gekoppelt hat (Menü->Your Unleasheds->Edit Unleashed->Accessories), erscheinen zwei neue GPS Modi im ersten der drei Auswahlräder bei den GPS Einstellungen. Zusätzlich zu den bereits vorhandenen „Aus“ und „Smartphone“ icons, gibt es jetzt noch „Externes GPS“ und „Externes GPS mit Smartphone Backup“. Erste Option nutzt ausschliesslich die GPS daten des gekoppelten externen GPS Gerätes, zweitere nutzt das externe GPS solange es verfügbar ist und valide Daten übermittelt, ansonsten greift es auf die Positionsdaten des Smartphone’s zurück.

Wir haben ausserdem neue LED Farben/Sequenzen hinzugefügt, um die Verwendung des Unleashed mit externen GPS Empfängern etwas zu vereinfachen:

  • Hellblau: Wenn ein Zubehör (Accessory) wie zB ein GPS Empfänger verbunden ist, die App aber nicht verbunden ist dann wird das Unleashed nun langsam Hellblau pulsieren, statt dem Türkis wenn die App (auch) Verbunden ist.
  • Rotes Blinken: Abwechselnd mit den normalen Sequenzen blinkt das Unleashed nun rot, wenn ein Fehler vorliegt. Bisher vor allem GPS-bezogene Fehler. Man kann dann in der App nachschauen was genau das Problem ist, oder einfach sicherstellen, dass das externe GPS Gerät an ist und einen Fix hat. Einige der Fehler sind:
    • Externes GPS nicht verbunden (auch wenn Smartphone Backup verwendet wird)
    • GPS Daten nicht valide (auch wenn letzte bekannte Position weiter gespeichert wird)
    • GPS Genauigkeit zu niedrig.

Vergleich zwischen den GPS Empfängern

Der Holux hat die Besonderheit, dass er mit einer einzigen AA Batterie mit strom versorgt wird. Die bekommt man überall in der Welt. Gleichzeitig halten sie aber auch nicht so lange wie die aufladbaren Li-Ionen Akkus der anderen Geräte, so dass man auch immer genug Ersatz mitnehmen muss. Die QStarz Empänger übertragen ein paar mehr Daten an das Unleashed, die wir (Teilweise) auch in den Fotos speichern können [Update: Transystem hat auf unseren Hinweis hin nachgezogen!]. Ausserdem haben wir eine nette Funktion einbauen können: wenn man den POI Button auf dem QStarz drückt, kann man die Kamera Auslösen. Wir empfehlen den BL-1000ST und nicht BL-1000GT, da das Unleashed nicht die 10Hz übertragung nutzen kann, und somit die zusätzlichen Kosten keine Rechtfertigung haben. Der BL-818GT kann nicht Fernauslösen, da er kein Logging unterstützt, und somit hat der Taster eine andere Funktion als POI speichern. Der Transystem Empfänger ist deutlich günstiger, hat aber soweit wir es beobachten konnten eine ähnliche Genauigkeit wie der QStarz. Das einzig merkwürdige am GL-770 ist dass er ein proprietäres USB-A auf USB-A Lade/Daten-kabel nutzt, was man also nicht verlieren darf!

Von Anfang an hatten wir geplant das Unleashed mit externen GPS Empfängern kompatibel zu machen. Wegen Technischen Herausforderungen mussten wir uns jedoch dagegen entscheiden Abwärtskompatibel mit Classic Bluetooth zu bleiben. Leider waren zum Veröffentlichungsdatum des Unleashed keine brauchbaren GPS Empfänger mit Bluetooth Low Energy auf dem Markt, sondern alle verwendeten noch Bluetooth Classic. Glücklicherweise wurden in den letzten Jahren die obigen Geräte auf den Markt gebracht, und wir haben keine Mühe gescheut dem Unleashed die Fähigkeit zu verleihen zuerst sich generell mit Zubehör verbinden zu können, und haben dann nach und nach die genannten GPS Geräte kompatibel gemacht.

Bei Holux mussten wir das Protokoll reverse-engineeren, und haben auch zuerst das Datum nicht ganz korrekt interpretiert – ist aber nun korrigiert. QStarz war so nett und hat uns Dokumentation zu ihrem proprietären Protokoll zukommen lassen, so dass diese Implementierung deutlich schneller ging. Transystem ist noch einen Schritt weitergegangen: Sie nutzen eine Standardprotokoll was vom Bluetooth SIG festgelegt wurde. Ausserdem haben sie Fehler, die wir gefunden haben innerhalb kürzester Zeit korrigiert, und gleichzeitig Wünsche von uns gleich mit-implementiert! Vielen Dank also an QStarz and Transystem für den tollen Support!

Endlich mach das Unleashed es möglich direktes Geotagging mit externen GPS Empfängern sowohl für Nikon als auch Canon DSLRs zu betreiben!

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Nikon D5500 – no more integrated GPS

So, just in time for CES, Nikon announced the D5500, successor to the D5300. The D5300 was Nikon’s only DSLR that had GPS built-in. Its successor, however, no longer does. It seems the function was either not popular enough, or did not work as well as it was supposed to. My guess/experience: Both! (The worst was the battery drain). As usual, you can read the details on dpreview.com or engadget.com

At CES, I went over to the Nikon booth, to test our Unleashed on the D5500 there. Luckily, one of the guys there was curious enough himself to let me test it – even though they were just prototypes, and he wasn’t supposed to let me.

Nikon D5500
  • The good news: the Unleashed Dx000 works on the D5500 (see the GPS Satellite icon)
    Nikon D5500 screenshot GPS icon
  • The bad news: I was unable to properly test how well it fits the D5500, but can tell you it’ll be tight!
    Unleashed Dx000 on Nikon D5500Unleashed Dx000 on Nikon D5500
    It would have been necessary to remove the rubber flap to insert the Unleashed Dx000 completeley, and of course was not going to do that on Nikon’s prototype. The socket is a little more recessed than on other cameras, so I cannot yet promise that the Unleashed can be plugged in all the way, and therefore get enough contact to work properly. I will update this post when I know more – if you’ve tested it, let us know in the comments!
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Nikon Df – add GPS with Unleashed Dx000

Nikon launched yet another DSLR, just weeks after the D610 and the D5300. Catching up to the retro trend the Nikon Df (which stands for Digital fusion) looks similar to the classic FM/2 and the F3, but internally is on par with Nikons current flagship cameras. It contains the 16MP full-frame sensor and Expeed processors of the D4, and the AF system of the D610. Read more about the specs and features on nikon.com or dpreview.com.

Nikon Df in Silver

The Df does not have built-in GPS, but it is compatible with our Unleashed Dx000, which will sit nice and flat on the side of the Df, adding GPS capability to the Df, without adding bulk or cables, or getting in the way when you take photos, very much unlike the Nikon GP-1 :-)

Nikon Df with GP-1
The Nikon GP-1 on the Df – „less than ideal“

One more thing: there is no GPS icon on the top LCD, and the one on the info screen on the main LCD has changed to this: Df GPS icon

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Nikon D610 – no built-in GPS, Unleashed Dx000 compatible

Nikon announces the D610 as the successor of the D600, but only with minor updates. Many had hoped for built-in GPS and wifi, but again, Nikon did not add this. Instead they gave the D610 a new shutter mechanism, probably to put an end to the oil spot problem of the D600, but at the same time offering slightly increased frame rate (6 as opposed to 5.5fps) and a new quiet continuous shooting option. Read the details on nikon.com or dpreview.com.

Nikon D610

The good news is that our Unleashed Dx000 will still be compatible with the D610, just as it was with the D600. As such, it will also be necessary to completely remove the rubber flap covering the GPS Port, to allow the Unleashed Dx000 to fit properly. We describe a almost entirely reversible way to do so here.

Order your Unleashed Dx000 in our online-shop today!

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Photokina 2012

Preparations for the worlds biggest photography trade fair are keeping us busy – just a little under 3 weeks left and a lot left to do!

Photokina starts on September 18th, and is open for 6 days – until the 23rd of September. Of course, we’ll be there in Cologne – our Booth is in Hall 5.1, Booth F006:

photokina2012-hallplan-foolography

We’d love to see you there, show you our products, and answer any questions you might have.

We might just have something up our sleeve, that you wouldn’t want to miss. ;-)

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Adobe Lightroom 4 released – with extensive Geotagging support

More and more software is coming out with support for geotagged photos. Finally Adobe has caught on, and has released Lightroom 4, along with pretty decent geotagging features.

Lightroom 4 Senegal Map

„Map“ is now one of the main views available in Lightroom, in which you will see a big map, with markers in all the spots on the map in which you took photos. If you zoom out, markers too close together are merged. Instead of an empty marker representing a single photo, a number is displayed on that marker, indicating the number of photos taken in that area. You can also choose to load GPS tracklog files, and have Lightroom 4 display these on the map. These tracks can even be used to indirectly geotag photos that are not yet geotagged, by matching the timestamps.

Lightroom 4 tracklogs

Optionally, you can blend in extra panels. The left panel contains three subviews:

  • Navigator – a smaller overview map
  • Saved Locations – a set of manually saved spots/areas, defined by location and radius. For each Location you can set a privacy option, if you want location metadata to be deleted whenever you export photos from this area (your home, for example)
  • Collections – what would be called „Albums“ in most other Photo Managment software – not geotagging specific.

The right panel is your usual Metadata panel, in which you can see EXIF, IPTC and other Metadata, including the EXIF Fields with the GPS coordinates, along with button that will center the map to those coordinates. You can even choose to only display Location Metadata.

Along the bottom you have your film-strip panel. The photos in here all have badges in the bottom right corner, indicating whether or not they are geotagged. if you click on one of the markers in the map view, all the photos in that location are centered and highlighted in the film-strip view, so you can quickly see which photos were taken there. Instead of clicking on a single marker in the map, you can also apply one of three Location filters (along the top of the map view):

Lightroom 4 location filter

  • Visible on Map – highlights all photos in the filmstrip which were taken in the currently visible area on the map.
  • Tagged – highlights all photos in the filmstrip that are geotagged, and dims the photos without geotag
  • Untagged – does exactly the opposite.
The latter is especially useful for finding the photos where your geotagging device missed a photo or two without you noticing, so that you can manually add its location – for example by synching Location metadata from another photo taken in the same spot, or using a tracklog that you might have additionally saved.

I have not taken the time to dive any deeper into Lightroom 4 (I use Apples Aperture – which has supported geotagging for quite a while longer), who knows what other gems I might have missed – so feel free to add your own finds in the comments!

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Canon 5D Mark III announced, with GP-E2 GPS receiver!

It’s official – the long awaited Canon EOS 5D Mark III was released a few hours ago. Read the press release, or check out previews and hands-on details at the usual sites – I won’t re-iterate those here.

I must however mention the big news, that Canon seems to finally be embracing geotagging, and announced the GP-E2 GPS receiver along with the 5D Mark III.

Canon GP-E2 GPS Receiver
Image by Canon

It has 3 modes of operation:

  1. Direct communication with the camera via the hot-shoe (only 5D Mark III and 1D x)
  2. Direct communication with the camera via USB (7D – with limations)
  3. Logging a GPS track (any camera)
Unfortunately, no other camera is supported yet, but I suppose that the hot-shoe communication will be available with all future Canon DSLRs. This is great news, as we might well be able to produce a single Unleashed for all Canon cameras, which will allow wireless direct geotagging, and who knows what other great features we will think of for you.

Canon’s GP-E2 will offer the following key features:

  • High-sensitivity GPS chip
  • Digital compass
  • UTC time setting (to set camera clock)
  • Logging function
  • Universal fitting
  • Powered by 1x AA battery
You can find all the details on Canon’s GP-E2 product page.

Here’s the relevant paragraph from the 5D Mark III press release about this new accessory:

„The EOS 5D Mark III also has an optional Canon GPS Receiver GP-E2, which can be connected to the camera via the accessory shoe or a USB cable. With a GPS logging function built-in, the GP-E2 will log latitude, longitude, elevation, and the Universal Time Code – and allow viewing of camera movement on a PC after shooting. With its built-in compass, the GP-E2 receiver will also record camera direction when shooting, even when shooting vertically. The Canon GPS Receiver GP-E2 is compatible with the EOS-1D X and EOS 7Di as well as the EOS 5D Mark III.ii“

i) When the EOS 7D is used with the GP-E2, the following restrictions will apply: a) geotagging function will not work for movies while recording; b) geotagging features will not work for movies when using the Map Utility; c) electronic compass information and automatic time setting is not available; d) transmission via the hot shoe is not possible.

ii) In certain countries and regions, the use of GPS may be restricted. Therefore, be sure to use GPS in accordance with the laws and regulations of your country or region. Be particularly careful when traveling outside your home country. As a signal is received from GPS satellites, take sufficient measures when using in locations where the use of electronics is regulated.

The EOS 5D Mark III requires a firmware upgrade to be compatible with the GPS Receiver GP-E2, which will be available soon.

One more image:

Canon GP-E2 GPS Receiver
Image by Canon

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Nikon D4 GPS with Unleashed D200+

We were at PMA@CES, exhibiting our products. On a slow morning I wandered over to the CES, heading straight to the Nikon booth. After admiring the D4 for a while, I seized the opportunity, to gather proof for everyone, that our Unleashed D200+ is compatible with the D4. I took my favorite GPS, which managed to keep a fix even inside the Convention Center hall and plugged an Unleashed into the D4. It fits beautifully.

Nikon D4 with Unleashed (front view)

After 3 seconds, the Unleashed had connected to the GPS, and the GPS icon on the LCD lit up:

Nikon D4 with GPS icon (top view)

Took a photo, and what do you know: it’s geotagged with our location in Las Vegas!

Nikon D4 with GPS data (back)

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So there you go: Proof that our Unleashed D200+ is fully compatible with the new Nikon D4!

PS. I went to see Canon’s GP-E1, which they announced 3 months ago! They did not have one with them! Can you believe it? I certainly couldn’t! On top of that, no-one at the booth had any knowledge about it, other than having heard it exists.